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  1. Quartal 2012
 

31.03.12 La Paz/ See von Cortez
Von La Paz nach Mazatlán gibt es zwei Fähren. Die eine ist luxuriös, touristisch und teuer, die andere ist das genaue Gegenteil. Für welche haben wir uns wohl entschieden ?!

Wir waren die einzigen Ausländer an Bord, haben an Deck geschlafen und uns mit den Sternen zugedeckt. Zu unserer Überraschung war das Abendessen und Frühstück inklusive und so gab es superleckeres typisch mexikanisches Essen für uns. Am nächsten Morgen sahen wir einen Wal so nah wie nie zuvor, die Rückenflossen mehrerer Haie und springende Delfine. Hätte die Überfahrt besser sein können ?

 

Wem es zu beschwerlich ist, jeden Tag Wasser in die Wüste zu tragen um sie dort wegzuschütten, der kann hier natürlich auch anfangen zu Golfen und auf diese Weise Wasser verschwenden...

 

30.03.12 La Paz
Wie so oft sitzen wir heute mal wieder in einem Restaurant und essen eine Kleinigkeit - nicht um des Essens Willen, sondern um das kostenlose Wifi nutzen zu können. Einige Schulmädchen kommen schüchtern näher und fragen uns, ob sie vielleicht ein Foto von uns machen können. Karina erzählt ein wenig von unserer Reise und wir wünschen ihnen alles Gute. Wenig später kommen sie zurück, um uns ein Bild als Andenken an La Paz zu schenken. Annehmen können wir es natürlich nicht, dafür aber hier von dieser freundlichen Geste berichten

 

26. – 28.03.12 Cabo Pulmo
Im Süden der Halbinsel ist im Nationalpark Cabo Pulmo das einzige Korallenriff der Baja California zu finden. Als frisch gebackene „Open Water Diver“ nehmen wir natürlich gerne den Umweg dort hin in Kauf, um das erste Mal alleine zu tauchen. Beth und Rick erleichtern uns zudem unsere Entscheidung erheblich, da sie uns anbieten, uns direkt nach Cabo Pulmo zu fahren (da dies ein Umweg ist "erlauben" wir uns diese Transportweise ). Dort angekommen erfahren wir, dass Tauchen in einem National Park grundsätzlich einen Guide erfordert, ganz gleich welchen Tauchschein man hat. Da wir in einen Tauchschein investiert haben, um keine solchen Extraausgaben zu haben, verzichten wir traurig.  :( 

Unsere gute Laune ist schnell wieder hergestellt, als wir erfahren, dass Schnorcheln ohne Guide erlaubt ist und man Neoprenanzüge für gerade mal 5 Dollar auszuleihen kann. So sehen wir doch noch das Riff und mehr Fische, als wir in unserem ganzen Leben zusammen gezählt gesehen haben. Übrigens: Hand in Hand immer weiter in den Ozean hinaus zu schwimmen ist irgendwie romantisch

 

25.03.12 Centenario
Die Kanadierin Beth, die ebenfalls fahrradbegeistert ist, hat uns zufällig vor zwei Wochen in Loreto getroffen und bereits in der ersten Minute einen Schlafplatz bei sich und Rick in Centenario (weiter südlich) angeboten. Als wir ohne Ankündigung plötzlich vor der Tür stehen, bestätigt sie ihre Einladung freudig.

Wie wir es fast schon von Kanadiern und US-Amerikanern gewohnt sind, steht uns ein angenehmer Abend bei bester Bewirtung bevor.

 

23.03.12 Ciudad Constitution
DIESE Anzeige ist wohl nicht ganz richtig - wärmer wird es jedoch tatsächlich jeden Tag. Bis zu 33°C steigt das Thermometer bereits jetzt schon im Schatten. Beim Gedanken daran, dass der Sommer noch weit entfernt ist und wir immer weiter südlich fahren kann man sich glatt fürchten

 

22.03.12 Loreto
Für mehrere Tage war unsere Hauptlektüre das englische „Padi Open Water Diver Manual“, welches wir abwechselnd durcharbeiteten. Dazwischen schauten wir uns die dazugehörigen Lehrfilme an. In der heutigen Prüfung wird unser frisch erarbeitetes Wissen dann kontrolliert... und für sehr gut befunden Ab heute sind wir offizielle „Padi Open Water Diver! Zur Feier des Tages laden uns Rafael und Julian zu sich ein und so können wir gemeinsam auf einen wirklich angenehmen Kurs anstoßen.

 

20.03.12 Isla Coronado
Das Beste kommt zum Schluss! Für unseren letzten Tauchgang fahren wir mit dem Boot zu der Insel Coronado, einem erloschenen Vulkan. Phantastische Felsformationen lassen uns bereits von weitem staunen. Beim näher kommen erblicken wir Seelöwen, die sich in auf den warmen Steinen sonnen. Ebenso ängstlich wie sie an Land sind, so neugierig sind sie unter Wasser. Wir tauchen mit Seelöwen!
Bis zum heutigen Tag hatte Karina Schwierigkeiten mit dem Druckausgleich. Es war nicht einmal sicher, ob sie den Kurs beenden kann bzw. möchte. Doch von all dem ist heute nicht einmal mehr eine Spur übrig geblieben!

 

13.03.12 Loreto
Auf einen Brief kommt normalerweise eine Briefmarke. In Mexiko ist das nicht anders. Wie verhält sich das jedoch bei einem Päckchen?! Ganz einfach - man nimmt etwa dreißig Mal so viele Briefmarken, so dass es eine Kunst ist, überhaupt alle unterzubringen!! Das nennen wir mal Effizienz !

12.03.12 Loreto
Jans großer Wunsch ist es „irgendwann einmal auf der Reise“ seinen Tauchschein zu machen. Als wir durch Zufall erfahren, dass es eine Tauchschule in der Nähe gibt, werden wir neugierig. Wie es der Zufall will, ist der Tauchlehrer aus Deutschland und bietet uns an, einen Kurs nur für uns beide zu gestalten. Wir überlegen erst ein wenig, ob wir die Investition unserer Reisekasse zumuten können, wissen aber auch, dass wir wahrscheinlich nie wieder so „zufällig“ wie bei einer Fahrradweltreise an so vielen Orten mit wunderbaren Tauchbedingungen vorbeikommen werden. Somit entscheiden wir uns für den Tauchkurs (Padi Open Water Diver) und sind super dankbar, dass uns Tom dafür länger bei sich wohnen lässt. Julian von der Tauchschule Dos Mundos (siehe Linkliste) nimmt sich geduldig Zeit, um uns an die neue Umgebung zu gewöhnen.
Der Aufenthalt bei Tom und Carlos wird somit der längste seit Beginn unserer Reise. Inspirierende Gespräche lassen uns die Zeit genießen...

11.03.12 San Basilio
Eigentlich wollten wir heute weiter fahren… Tom fragt uns jedoch ganz beiläufig, ob wir ihn nicht zu einem schönen Grundstück begleiten wollen, das ihm gehört, da er ohnehin mit zwei Bekannten dort hin fährt. Wir willigen ein - und erleben die schönste Bucht, die wir bisher auf der Reise gesehen haben. Sein Haus könnte dem „Schöner Wohnen“ - Magazin entschlüpft sein und die Bewirtung steht dem in nichts nach. Wir sitzen zusammen, hören Musik, gehen im klaren Wasser Schnorcheln und genießen das Leben.

8.03.12 Loreto
Bei einer Mittagspause nahe dem Meer kommt auf ein mal der Amerikaner Tom zu uns gelaufen. Wir müssen wohl etwas für Aufsehen gesorgt haben - immerhin hängt nicht jeder seine Wäsche zwischen zwei Palmen zum Trocknen und reist auf einem schwer bepackten Fahrrad . Tom lädt uns zu sich nach Hause ein und wir nehmen dankend an.
Wie immer haben wir kein Problem, die Zeit mit liegen gebliebenen Arbeiten zu füllen...
 

07.03.12
Jean-Marc, ein französischer Weltreisender, kommt uns in der ersten Mittagshitze entgegen. Seit mehreren Jahren ist er bereits um die halbe Welt gefahren. Noch nie haben wir auf unserer Reise jemanden getroffen, der auf einer ähnlich langen Tour ist wie wir - das ist also ein ganz schönes Ereignis!

Viele ältere Menschen, die wir treffen, sagen uns, dass sie so eine Reise eigentlich auch gerne machen möchten, aber schon viel zu alt dafür sind. Jean-Marc ist über 60 und zeigt keinerlei Anzeichen an Schwäche .

06.03.12 Isla de Requeson
Heute passieren gleich zwei besondere Dinge. Wir lernen Peggy und Hendrik aus Deutschland kennen und verbringen mit Leichtigkeit den ganzen Abend miteinander. Hendriks Saunaparadies im Osten Deutschlands wird wohl noch ein paar Jahre auf uns warten müssen - leider

Unser Nachtlager haben wir heute auf einer „Teilzeit“ - Insel aufgebaut. Bei Ebbe ist sie leicht zu erreichen - bei Flut muss man schon etwas mehr leisten, um zum anderen Ufer zu gelangen

04. & 05.03.12 Posada Concepcion
Die Bahia de Concepcion ist für ihre bezaubernden weißen Sandstrände bekannt. Unserer heißt Playa Ecomundo. Die aus Stroh und Lehm gebaute Ferienanlage mit demselben Namen, deren früheren Glanz wir nur noch erahnen können, ist für zwei Nächte unser Zuhause. Wir
haben unser eigenes Zimmer, eine Dachterrasse und einen direkten Strandzugang.

Das was vom Haupthaus übrig ist, gefällt uns so gut, dass wir bereits Pläne schmieden, das Dorf neu aufzubauen und ein Anbieter für Erlebnisreisen in Mexiko zu werden .

Im dazugehörigen Dörfchen gibt es sogar natürliche heiße Quellen. Bei der mittäglichen Hitze ist uns aber mehr danach, durch das knietiefe, kalte Meerwasser zu waten und Muscheln für das Abendessen zu sammeln.

 
03.03.12 Mulegé
Ein Haus, das um eine Palme herum gebaut wurde! Und wir dachten schon, dass die Mexikaner kein Umweltbewusstsein haben… DIESES Haus widerspricht unserer Annahme jedoch völlig .

28.02.12 Mulegé
Wieder am Meer erwacht in Jan der Jäger- und Sammlerinstinkt. Ausgerüstet mit einem von Pancho ausgeliehenen Neoprenanzug, Taucherbrille, Schnorchel und Speer schreitet er guter Dinge dem Wasser entgegen, um Fisch für das Abendessen zu fangen. Bei einer Sicht unter einem Meter bleibt es jedoch bei ufernahen Beobachtungen. Den Snack findet er in Form von „Callo de Hacha“ und dankt dabei den Fischerleuten, von denen er erst wenige Tage zuvor gelernt hat, wie man diese Muschel verarbeitet.
 
27.02. - 03.03.12 Mulegé
Es dauert lange, bis sich unsere bunte Gruppe heute einig ist, wo wir nach einem Schlafplatz suchen sollen. Einer Empfehlung des Fahrradmechanikers Antulio folgend, schlagen wir schließich den Weg in Richtung Strand ein, um am Restaurant von Pancho, Yolanda und ihrem Sohn Isaak einen guten Abend zu wünschen. Ohne auch nur unser Anliegen vorzutragen, werden wir herzlich in den mit Palmen, Obst und Gemüse überfüllten Garten eingeladen. Wir dürfen ein Feuer machen und sogar in einer aus Palmen gebauten Hütte übernachten. Fahrradreisende sind hier gerne gesehen, da schon Yolandas Vater ein begeisterter und erfolgreicher Rennfahrer war.

Um einige liegen gebliebene Dinge zu erledigen, trennen wir uns das erste Mal nach einem Monat der gemeinsamen Reise von unserer „familia de ciclistas”. Ob es nun an der guten Behandlung von Yolanda und Pancho, der stilechten Hütte unter Palmen, dem Meer oder tatsächlich an der vielen Arbeit liegt - wir bleiben mit Leichtigkeit ganze 5 Tage länger als geplant. 

Karina, die das erste Mal auf der Reise erkältet ist, kann sich so in unserem „Palmenhotel“ erholen.

27.02.12 Santa Rosalia
In der Stadt Santa Rosalía waschen wir spontan unsere Wäsche. Den Trockner sparen wir uns und trocknen die Wäsche lieber ortsangepasst.
 
23.02.12 Laguna de San Ignacio
Die Lagunen von Guerrero Negro, San Ignacio und Magdalena sind eine der besten Orte, um Grauwale und ihre Jungen hautnah zu erleben - wenn man bereit ist, das nötige Geld dafür zu zahlen. Wir denken kurz darüber nach, entscheiden uns dann aber zugunsten unserer Reisekasse doch dagegen. Als wir mit den ortsansässigen Fischern Cristian und Alfredo ins Gespräch kommen und sie uns spontan auf ihre Boote einladen, stimmen wir umso fröhlicher zu. Wale hautnah erleben und noch dazu Fischer bei der Arbeit begleiten hört sich wunderbar für uns an.

Eine 60-minütige Hoppelfahrt im Laderaum ihres Pick-Ups nehmen wir dafür gerne in Kauf - wenn uns die schnelle und kalte Fahrt durch die Dunkelheit auch noch lange schlecht in Erinnerung bleiben wird.

Am nächsten Tag sind wir für acht Uhr verabredet. Vorfreude wird zu Verwunderung, als sich herausstellt, dass man uns nun doch nicht zum Fischen mitnehmen will und uns stattdessen auf nachmittags vertröstet. Als Entschädigung dürfen wir beobachten, wie die Riesenmuschel Callo de Hacha (Atrina maura) professionell für den Verkauf vorbereitet wir und bekommen Einblick in das unverblümte Fischerleben.

Am Nachmittag bringt uns Alfredos Freund Victor Manuel nun tatsächlich mit seinem Boot für 20 Minuten aufs Wasser. Mit einem Abstand von 200 Metern kommen wir den Walen immerhin deutlich näher, als wir jemals zuvor gewesen sind - wenn der Abstand auch nicht ausreicht, um wirklich viel zu sehen...

 

 

22.02.12 San Ignacio
Wir fahren durch eines der bisher trockensten Wüstengebiete der Baja California. Bis wir das Dörfchen San Ignacio erreichen, müssen wir einige Hügel und Berge überwinden. Als wir die letzte Biegung mitsamt Berg hinter und bringen, sehen wir plötzlich tausende von Palmen vor uns ausgebreitet. Was für eine Überraschung - San Ignacio ist eine Oase mitten in der Wüste! Bob und Vince aus 29 Palms hatten das schon erwähnt, jedoch hatten wir die Beschreibung des schönen Ortes an der Lagune von San Ignacio verortet und nicht mitten in der Wüste.. 

So fahren wir staunend und lachend ins Dörfchen hinein und können nicht fassen, an was für einem schönen Ort wir gelandet sind. Dank Fernando dürfen wir kostenlos am Ufer des Flusses übernachten. Wir sind umringt von Dattelpalmen, deren Früchte reichlich am Boden liegen.

Mit dazu bekommen wir die Straßenhündin ’Laguna’ - wie wir sie kurzerhand taufen - die aus dem Nichts auftaucht, um uns fortan nicht mehr von der Seite zu weichen. Besonders Jan hat es ihr angetan. Nachts werden wir so gut gegen JEGLICHES Leben bewacht, dass wir kaum ein Auge zutun können. Schmunzeln muss Jan trotzdem bei jedem Aufwachen.

 

 



17. - 21.02.12 Guerrero Negro
Nach mehreren Tagen in der Wüste möchte die ganze Gruppe den Komfort einer Stadt nutzen, um alles Mögliche zu erledigen. Auf der Suche nach einem Schlafplatz, an dem wir auch mal etwas lassen können, ohne aufpassen zu müssen, enden wir das erste Mal bei einem Hotel. Karina erreicht nach einiger Verhandlung, dass wir alle zusammen in ein einziges Zimmer dürfen. Gerade in diesem Moment erhalten wir eine SMS von Juan (s.u.). Wenige Straßen weiter würden Denisse, Pai und Pajaro, Carmen, Marisol und Guadalupe uns bereits erwarten .

Wir werden sehr herzlich aufgenommen und bleiben so mit Leichtigkeit gleich mehrere Tage.

 

 

14.-16.02.12 Laguna Manuela
Von dem kleinen netten Örtchen Villa Jesús María wollen wir den kurzen Abstecher von 10 Kilometern zur Lagune Manuela machen, die es wert sein soll, dort ein wenig zu verweilen. Einem vermeintlich guten Ratschlag folgend, biegen wir in eine Nebenstraße, die uns auf direktem Weg zu unserem Ziel bringen soll.
Der Weg wird zunehmend zu einer Sand- und Schlammpiste. Nach fast der doppelten Strecke und um viele Nerven ärmer erreichen wir bei Sonnenuntergang mit verschlammten Fahrrädern den Strand. Diesen wunderbaren Ort haben wir uns heute wirklich verdient.

Jan kann sein Glück kaum fassen, als er noch an diesem Abend bei einem Strandspaziergang die zwei ersten Großwale seines Lebens aus dem Wasser springen sieht. Julia und Karina holen das am nächsten Tag nach.

Nach unserer Ankunft treffen wir ebenfalls auf Arnoldo, der uns im verlassenen Fischercamp übernachten lässt. Endlich am Meer, freut sich Jan bereits auf eine Fischermöglichkeit - hat er doch auch schon lange darauf gewartet. Leider ist kein geeigneter Ort zu finden, daher möchten wir es stattdessen auf einen Versuch ankommen lassen, einige Muscheln fürs Abendessen zu finden. Als wir mit einer kaum zu tragenden Beute wieder im Camp eintreffen, dürfen wir mit Stolz behaupten, zum Abendessen beigetragen zu haben.

Ein wenig später übertrumpft uns Arnoldo noch: seine zwei Söhne Miguel und Victor sowie deren Freund Jose präsentieren uns drei riesige Tintenfische, die sie uns gerne schenken. Das Festessen kann beginnen - und bis alles aufgegessen ist, ist ein weiterer Tag vergangen…

 

 







 

14.02.12 Villa Jesús María
Wir erkundigen uns nach einem geeigneten Schlafplatz im Ort. Was in Deutschland wohl eher eine Anzeige zur Folge hat, wird hier noch von der Polizei unterstützt: Man weist uns den Pavillon im Stadtpark als Schlafplatz zu. Hendrik, einen ehemaliger Radprofi aus Belgien, leistet uns heute Gesellschaft und lässt die gesamte Gruppe in seinem selbstgebauten Wohnmobil duschen.

Am nächsten Morgen stattet uns ein Polizist einen Besuch ab, um zu fragen, ob wir gut geschlafen haben und schenkt uns eine Flasche Cola.

 

 

 

13.02.12 Villa Jesús María
In diesem kleinen Örtchen haben wir bei Angelica nicht nur die besten Tortillas unseres Lebens gegessen, sondern auch in einer Panaderia (Bäckerei) jede Menge Köstlichkeiten gefunden, die REIßENDEN Absatz finden .

 

 

 

13.02.12 Punta Prieta
Ein weiteres Mal fahren wir durch mehrere hundert km Wüste. Mit 15 Liter Wasser extra fährt sich Jans Trailer zwar weniger komfortabel (vor allem bergauf …) aber so sind wir ausreichend versorgt.
Wie wir bemerken, gibt es sogar hier etwa alle 50 km die Möglichkeit, Wasser zu bekommen. Dann aber zu Preisen, die uns jeglichen Durst stillen…

 

 

 

11.02.12 Auf der Straße zwischen Cataviña und Laguna Chapala
Zumindest einen Tag weiß jeder spanisch-sprechende, südwärts Reisende auf der Carretera Transpeninsula 1, wer Karina ist!

Im Patio von Mama Espinosa bleibt Jans zum Trocknen aufgehängter VauDe-Pullover zurück. Als Jan dies etwa 130 Kilometer später bemerkt, zerbrechen wir uns den Kopf, wie wir den wertvollen Pulli wieder erlangen können. Glücklicherweise haben wir die Telefonnummer der Restaurants und können so organisieren, dass der Pulli  durch Gäste des Restaurants ’per Auto-Telegramm’ nachgeschickt wird. Als Kennzeichen malt Karina sich ein Schild fürs Fahrrad.
Wir schauen uns den ganzen Tag nach vorbeifahrenden Autos um, bis schließlich tatsächlich das Erhoffte eintrifft! Von dem schnellen Erfolg berauscht, kommen wir den ganzen Abend nicht mehr aus dem Grinsen heraus.

 



 

10.02.12 Cataviña
Die Organisation in einer großen Gruppe erweist sich manchmal als ein gutes Stück schwieriger als wenn man nur für zwei planen muss. Wenn jedoch ein Briefchen mit einer netten Nachricht und Mittagessen am Straßenrand für die Zurückgebliebenen bereit steht, ist sie mehr als geglückt .

 



 

10.02.12 Cataviña
Heute hat Silvia einige Schwierigkeiten mit ihrem Fahrrad. Unser Glück, denn so holen uns Meia und Michael aus den USA ein. Wir erfahren, dass sie mit ihren Rädern bis nach Argentinien fahren möchten und verstehen uns gut.
Kurz gesagt, unsere Fahrrad-Karawane vergrößert sich um zwei neue Mitglieder .

 



 

09.02.12 Auf der Straße vor El Rosario
Nicht zum ersten Mal erweist sich unsere Flagge als „Eyecatcher“ Die Deutschen Jutta und Otto reisen mit ihrem Wohnmobil ebenfalls bis nach Südamerika. Wir tauschen Kontaktdaten aus, um uns evtl. weiter südlich noch einmal zu treffen und werden mit Benzin für unsern Kocher, Tee und einer kleinen „Spritze“ beschenkt. Gute Reise euch!

 



 

Wir sind zwar mitten in der Wüste, doch das muss nicht heißen, dass es hier keine Obst-„Bäume“ gibt. Wenig entfernt von der Straße finden wir Kaktusfeigen. Der Geschmack ist toll, nur den Verzehr müssen wir noch ein wenig üben. Gleich drei von uns müssen sich bei Taschenlampenlicht kleine Stacheln aus der Zunge ziehen lassen.

 



 

08.02.12 El Rosario
Silvia aus unserer Fahrradfamilie fragt im Restaurant ‚Mama Espinoza’ nach einem geeigneten Schlafplatz für 7 Fahrradreisende. Spontan bekommt sie den Innenhof des Restaurants angeboten. Als wir unsere Räder nach hinten fahren, lernen wir Doña Anita Groso Espinosa höchstpersönlich kennen. Mit 106 Jahren ist sie immer noch äußerst interessiert an Reisenden und lädt uns zu einem kleinen Plausch zu sich ins Wohnzimmer ein.

 



 

05.02.12 Camalú
Bei einem Einkauf treffen wir auf David. Er kommt mit Juan ins Gespräch und lädt daraufhin alle 8 (!) unserer Karawane zu sich nach Hause ein.

An der vermeintlichen Adresse, fragen wir nach David und erzählen, dass er uns eingeladen hat, hier zu übernachten. Wir erfahren, dass er noch nicht zu Hause ist, bekommen aber schon mal gute Gesellschaft, Kaffee und eine Einladung zu einer später stattfindenden Geburtstagsparty.
Nach etwa 2 (!!) Stunden stellt sich heraus, dass wir auf den falschen David warten, und unser David eine Straße weiter wohnt J! Riesiges Gelächter entsteht und niemand ist böse über dieses Missgeschick. Uns wird eine gute Reise gewünscht und dann klopfen wir an die richtige Tür. David erfüllt sein versprechen und ist sehr gut zu uns.

 



 

04.02.12 San Vicente
Seit San Diego haben wir einen Wasserfilter. Dieser kommt, so wie hier, auch seit der Mexikanischen Grenze unter verschiedenen Händen fleißig zum Einsatz.

 



 

Außerhalb der Stadt ist es Zeit für die Schlafplatzsuche. Zu Acht fahren wir die Einfahrt in eine viel versprechenden Farm hinein. Fernando, der Besitzer, lädt uns ohne Zögern zum Übernachten auf seinem Grundstück ein. Jegliche Arbeiten der Familie werden sofort gestoppt, um uns nötigenfalls zur Hand gehen zu können. Einer Zigeunergruppe gleich bauen wir unser Lager auf, erfüllen den Olivenhain mit Musik und erzählen uns am Lagerfeuer Geschichten. Die Familie teilt Wein und Kaffee, wir Geselligkeit, Essen und die Kunst des Handlesens. Die zum Geschenk erhaltene Tortillapfanne hüten wir fortan als eines der nützlichsten Gruppenküchenutensilien.
Am nächsten Morgen besingen wir Juans Geburtstag.

 



03.02.12 Nach Ensenada
An Kontrollposten des Militärs auf Mexikanischen Straßen mussten wir uns gewöhnen. Die Taschen ausräumen musste bisher nur einmal Sean. Ansonsten werden wir respektvoll oder freundlich behandelt. Die Posten informieren sich eher interessehalber, was wir vor haben, machen Späße oder schenken sogar mal Kekse und Himbeeren.


03.02.2012 Ensenada, Baja California, Mexico
Wir sind Teil einer Rad-Karawane geworden:) Mit uns fahren Julia aus Australien, Silvia aus Italien, Hiro aus Japan sowie Naomi und Sean aus Kanada. 3 Tage fährt Juan als mexikanische Verstärkung mit uns. Es ist eine neue, herausfordernde und bereichernde Erfahrung in so einer großen Gruppe zu reisen! Eine Herausforderung wird sicherlich auch die 350km lange Wüste, die wir ab morgen durchqueren...


28.01.12 Playas de Rosarito
Hinter uns liegen wunderbare Tage in denen wir „Urlaub vom Reisen” gemacht haben. Wir hätten nicht gedacht, wie sehr wir es gebraucht haben, mal einen ganzen Tag lang nichts zu tun, alleine zu sein und am Strand zu spazieren. Außerdem findet Karina das erste Mal auf der Reise Zeit, ein Buch zu lesen und verschlingt es in drei Tagen.

Hier die Aussicht von unserem Balkon, von dem aus man sogar Delfine sehen kann.

23.01.12 Tijuana, Mexico!!
Wie versprochen holt uns Nelson heute ab und bringt ums über die meist passierte Grenze nach Mexiko. Er hat sich extra für uns einen Tag frei genommen. An der Grenze selbst werden unsere vielen Taschen im Auto nur kurz angeschaut. Als Karina auf Spanisch erläutert, dass wir Fahrradreisende sind, ist es damit auch schon gut. Um im Migrationsbüro (statt dem üblichen 90-Tage-Visum) ein halbjähriges Visum zu bekommen, reicht lediglich die Frage danach. "Nada es complicado en Mexico!"

In Playas de Rosarito angekommen, möchten wir Nelson für seine riesengroße Hilfe wenigstens zum Essen einladen. Er lässt es nicht zu und lädt stattdessen uns ein.
21.01.12 San Diego
Tracy und ihre Familie nehmen uns heute auf einen Ausflug mit. Um ein Haar hätte sie für uns eine Fahrradtour organisiert, dann fiel ihr doch noch ein, dass wir das „hin und wieder” ohnehin schon tun . Also leihen wir uns stattdessen Boote aus und machen den Hafen der Navy unsicher. Ein tolles Gefühl, nach fast einem halben Jahr wieder am Meer zu sein!

Zu Tracy durften wir übrigens auch einen Wasserfilter bestellen, sind also nun für „Montezumas Rache“ bzw. das mexikanische Wasser gerüstet.
19.01.12 San Diego
Während wir unserem letzten Aufenthaltsort in den USA entgegen fahren, sehen wir den ganzen Tag einen riesigen Waldbrand in der Ferne lodern. Was für uns dramatisch ist, gehört in den trockenen Teilen der USA leider nicht zur Seltenheit. Noch bis in die Nacht sehen und hören wir Helikopter, die Wasser zum Brandherd schleppen.

Debbie und Steve - kurz gesagt Bekannte von einer Bekannten von einem Bekannten oder einfach nur gastfreundliche, liebe Menschen - nehmen uns für die letzten Tage in den USA auf. Eine sehr große Hilfe, da wir bei ihnen stressfrei das erste Mal auf der gesamten Reise unsere Reifen wechseln (nach über 13.000 km!), endlich mal wieder Sicherheitskopien unserer Fotos und Reisedaten erstellen und, und, und… Auch die gemeinsamen Momente kommen dank gemeinsamer Frühstücke, einer Dinner Party, einem Hot Tub Bad und einem Filmabend nicht zu kurz.


Um Tracy, die Cousine Daves aus Albuquerque (s.u. ) anzurufen, die uns einen Schlafplatz in San Diego gesichert hat, gehen wir in ein „7/11“ (eine Art Tankstellenshop ohne Tankstelle). Der Besitzer Palm ist nett und spricht mit uns über unserer Reise. Ein Kunde, der sich später als Nelson vorstellt, hört zufällig mit, lädt uns auf ein Eis ein und ist ebenfalls interessiert. Wir reden über unsere Pläne nach Mexiko zu reisen, darüber, dass uns bereits etwa 100 Leute vor der Grenzüberquerung über Tijuana gewarnt haben und wir daher versuchen möchten, mit einem Auto mitzufahren, um schnell aus dem Grenzgebiet zu gelangen.

Nelson bietet an, uns über die Grenze zu fahren und dann in seiner Ferienwohnung direkt am Meer, mit Pool und Hot Tub, abzusetzen, wo wir so lange bleiben können, wie es uns beliebt!

WER GLAUBT DA BITTE NOCH AN ZUFÄLLE?!

Nichts haben wir uns sehnlicher gewünscht, als einen ersten Ort in Mexico, an dem wir uns langsam auf die neue Umgebung einstellen, sowie das Tagebuch und die Homepage auf Vordermann bringen können!




18.01.12 Colorado Desert
Wenn man vom Meeresspiegel aus startend auf den Mount Everest steigt, dann wieder hinab zum Meer klettert und das selbe insgesamt zehn mal wiederholt, hat man exakt die gleichen Höhenmeter zurückgelegt, wie wir bis zum heutigen Tag auf unserer Fahrradweltreise.
Julian
Ein weiteres Mal  legen wir fast 1000 Höhenmeter zurück. Die völlig trockene Wüste wird mit jedem Meter grüner und plötzlich finden wir uns inmitten von Eichen und saftig grünen Wiesen wieder. Seit zwei Monaten hatten wir nicht mehr so grüne Natur um uns - und vor allem Jan merkt, WIE sehr er das vermisst hat.

Einem Hinweis von Bob und Vince folgend, besuchen wir  „Moms Pie”, in Julian auf dem Gipfel des Berges, um den „besten Apfelkuchen der Welt” zu essen. Der Preis übersteigt jedoch unser Reisebudget.. Mom hat ein Nachsehen und lädt uns zu 1-Tag-alten Apfelklößen ein. Den Kaffee, den wir dann wenigstens kaufen wollen, dürfen wir schließlich auch nicht bezahlen. Immerhin schließen sie gleich und den Kaffee trinkt eh keiner mehr . Tja und wie schmeckt es nun?! Fantastisch!

Einen Ort für ein Zelt wüssten vielleicht die Leute auf der Feuerwache, gibt uns Mom als Hinweis. Dort angekommen wird angestrengt nachgedacht, einen Zeltplatz kann man uns aber nicht nennen. Also wird kurzerhand der Verantwortliche angerufen und uns anschließend ein Schlafplatz inmitten der Feuerwehrleute (im Liegesessel) angeboten. Solche Überraschungen lassen wir uns gefallen! Am nächsten Tag erfahren wir übrigens, dass die Temperatur in der Nacht auf -16°C gefallen ist - puh!


16.01.12  Mecca
Heute pilgern wir mit unseren Rädern nach Mecca. Zum Beten eignet sich der Ort am Salton Sea bestimmt auch, in erster Linie werden an dem austrocknenden See jedoch allerlei Zitrusfrüchte und Palmen angebaut. Das erste Mal für uns, dass wir solche Plantagen sehen!
15.01.12 Joshua Tree National Park
Als „Abschiedsgeschenk” fahren uns Bob und Vince (der extra für den Abschied noch mal gekommen ist) mit einem Jahrespass in den Joshua Tree National Park, damit wir keinen Eintritt zahlen müssen. Und wieder verabschieden wir uns von lieben Menschen - der traurige Teil des Reisens...

Wenig später sehen wir ein deutsches Kennzeichen und wollen mal kurz Hallo sagen.. Es stellt sich allerdings heraus, dass Dietmar und Stefanie aus Österreich kommen und ebenfalls seit vielen Monaten auf Reisen sind (www.beaver-on-tour.com). Ohne es recht zu merken, reden wir mit ihnen und dem deutschen Pärchen Michele und Juliane, die gerade Urlaub machen, so lange, dass wir schließlich das Angebot, unser Zelt neben ihnen aufzubauen, dankend annehmen. Nach nicht einmal drei Kilometern haben wir also unser Tagesziel erreicht. Fast ein neuer Rekord .. Manchmal muss man sich beim Reisen eben treiben lassen dürfen. Immerhin sind wir gut im Zeitplan, um am 24.01. das Land zu verlassen.

Am Abend sitzen wir alle gemütlich beisammen - am einzigen Ort, der alle fasst: unserem Zelt  und trinken Bier, das der Campingnachbar uns geschenkt hat.
13.01.12 Twentynine Palms
Am Morgen werden wir plötzlich auf geweckt, als jemand „VOOOLKSWANDERTAG ” ruft. Vince - gewappnet mit deutschem Wanderstock und Mütze - parkt gerade seinen Wagen neben dem Zelt. Wir bleiben wohl einen Tag länger ... Nachdem wir zum Frühstück eingeladen werden, stellt uns Vince im Rathaus vor, erzählt uns lebendig Teile der Geschichte des Ortes und zeigt uns Granitfelsen im Joshua Tree National Park, in denen wir uns austoben können. Gegen den Hunger zwischendurch werden wir ein weiteres Mal eingeladen: wir sollen die „Desert Expirience” machen, was so viel heißt wie Softeis in Rootbeer, und im Anschluss Riesen-Jelly Beans mit superscharfem Zimtgeschmack. Danke für die Erfahrung

Abgeschlossen wir der Abend mit Bobs selbstgemachten Hamburgern und Hot Dogs . Hmmm!


12.01.12 Twentynine Palms
Auf dem Parkplatz eines Supermarktes ruft Karina Jan etwas zu. Gut gemacht! Dadurch lockt sie Vince an, der sich, durch die deutsche Sprache neugierig geworden, nach unserem Vorhaben erkundigt. Er lebte 12 Jahre, wie so viele Amerikaner, als Soldat in Deutschland und hat sich dort sehr wohl gefühlt. Auf die Frage, wo wir unser Zelt aufstellen können, ruft er seinen Cousin Bob an. Dieser wohnt auf einem Privatflugplatz, der ehemals von seinem Großvater, dem "Fliegenden Polizisten", genutzt wurde. Von der dort zu findenden kleinen Privatoase mit wunderschönen Salzzedern soll möglichst nicht jeder wissen - Vince „weiß” aber dass wir dort nichts Schlimmes machen - mal wieder ein Beweis dafür, dass wir anscheinend ganz schön harmlos aussehen.

Mojave Desert bei Amboy
Unsere Meinung über Amerikaner hat sich inzwischen sehr zum Guten verändert! So ziemlich jeder, den wir getroffen haben, ist mehr als hilfsbereit, unkompliziert und freundlich. Nur Umweltschutz ist leider immer noch nicht allzu weit verbreitet, was auch die vielerorts fehlenden Recyclingsysteme zeigen...
11.01.12 Amboy
Für einen Tag streifen wir noch einmal die historische Route 66. Auf dem Handy-GPS sehen wir, dass der Ort Amboy eine Tankstelle hat. Für uns das sichere Zeichen, dass wir hier Wasser bekommen können. Als wir ankommen, erfahren wir, dass gerade noch eine Person in dieser Geisterstadt lebt und es nur fließendes Salzwasser gibt. Zur nächsten Stadt sind es 80 km... Der alte Tankwart nutzt ungeniert seine Position aus und will uns für Trinkwasser ordentlich Geld abnehmen. Verwirrt lehnen wir ab und kochen am Abend unsere Nudeln mit Salzwasser.. Ein jüngerer Kollege hat Karina jedoch per Blickkontakt bedeutet, am nächsten Morgen noch einmal zu kommen. Dieser macht uns dann immerhin den halben Preis. Wir hätten nicht gedacht, SO früh auf der Reise den hohen Wert von trinkbarem Wasser zu spüren.

06.01.12 Las Vegas
Im Zion National Park haben wir Cesar, Lynda und ihre drei Kinder kennen gelernt. Dankbar ihrer Einladung folgend, besuchen wir sie in Las Vegas und haben damit für die nächsten Tage einen Schlafplatz und liebe Menschen um uns.
Die Stadt beschließen wir ohne Fahrräder anzuschauen. Schnell haben wir den Eindruck, in ein Disneyland für Erwachsene geraten zu sein und tauchen damit in eine VÖLLIG andere Welt als die eines Fahrradreisenden ein. Uns beeindrucken dennoch die kunstvollen Themenhotels am Las Vegas Boulevard. Erschreckt beobachten wir Menschen, die ohne mit der Wimper zu zucken hunderte Dollar verspielen und dies mit dem Kommentar „That's Vegas” abtun. Die Meisten sind im Urlaub und gönnen sich eben mal was...

Am Abend ziehen Cesar und Jan alleine los, um Downtown unsicher zu machen, in der die alten Casinos zu finden sind. Wider Erwarten muss Spaß in Las Vegas nicht teuer sein: Cesar, weiß, wo es günstiges Bier gibt und Geld verlieren lassen wir die Anderen - ist sowieso weniger belastend fürs Gemüt . Es gibt ein kostenloses Rock-Konzert zu genießen und über der Fußgängerzone die „Street Experience”, eine Überdachung der gesamten Straße durch eine Art 300 Meter langen Bildschirm, der zur vollen Stunde eine durch Ton unterstützte, beeindruckende Queen-Performance zeigt.

05.01.12 Lake Mead/Mojave Desert
Es ist wie im Märchen! Wir fahren durch die Wüste und auf einmal taucht eine Oase vor ums auf. Heiße Quellen aus dem Berg sorgen dafür, dass an solch einem trockenen Ort sogar Palmen wachsen können! Baden dürfen wir trotz des verlockend warmen Wassers nicht.  „Negleri Fowleri” warten hier darauf, über unsere Nasen in unser Gehirn zu gelangen und das ist dummerweise tödlich... Schön ist es hier trotzdem
04.01.12 Valley of Fire
Jan müssen schon wieder die Haare geschnitten werden. Ein Anzeichen, dass wir wohl tatsächlich bereits seit fast 9 Monaten auf Fahrradweltreise sind…


02.01.12 Santa Clara
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