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17.04.12 Punta de Mita
Wir erreichen Punta de Mita, um in dem kleinen Dörfchen die Organisation „Peace Mexico“ (www.peacemexico.org) und andere aktuell laufende Projekte mit eigenen Ideen und Tatendrang zu unterstützen. Dank Dottie, David, Nicole und Delfina haben wir seit dem ersten Tag eine sichere Bleibe in verschiedenen Gärten des Dörfchens.
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17.04.12 vor Sayulita
Es ist zum Lachen! Auf einer gewöhnlichen, zugegebenermaßen jedoch stark befahrenen Straße, hält uns die Bundespolizei (!) an und verwehrt uns die Weiterfahrt mit der Begründung, dass diese Straße zu gefährlich für uns als Fahrradfahrer sei. Die mexikanische Lösung ist Folgende: es werden wahllos zwei Pick Ups für uns angehalten, die uns die 15 km bis zur nächsten erlaubten Straße mitnehmen sollen. Julia und Meia fahren bei einem netten Pärchen mit, die sogar noch helfen, die Fahrräder abzuladen. WIR merken, dass diese Straße wirklich gefährlich ist! Unser Fahrer ist ungehalten darüber, dass er uns mitnehmen muss. Das zeigt er uns mit Tempo 120 in einer sechziger Zone und Überholmanöver in uneinsichtigen Kurven während wir versuchen, nicht von der Ladefläche zu fallen. DIESE „Nahtoterfahrung“ möchten wir NIE mehr machen!
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16.04.12 Rincon de Guayabitos
Nach vielen Wochen, in denen wir wieder alleine gereist sind, treffen wir heute Julia und Meia (siehe 1. Quartal 2012) wieder, um in Punta de Mita gemeinsam in einem sozialen Projekt mitzuarbeiten. Es ist toll, mal „alte“ Bekannte wieder zu treffen und sich die Geschichten zu erzählen, die sich seit dem letzten Treffen ereignet haben.
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15.04.12 Compostela
Im Schatten einiger Bäume macht Jan eine Pause, um auf Karina zu warten. Neugierig schaut er sich die vielen ungewohnten Pflanzen und Bäume an. Eine Beere erweckt seine Aufmerksamkeit: „Es könnte doch... mal untersuchen... vielleicht eine aufbrechen... jaaa!! Das erste Mal im Leben steht Jan vor einem Kaffeestrauch !
Ein paar Meter weiter finden wir doch tatsächlich eine Packung des lokal angebauten Kaffees, den wir die nächsten Wochen genüsslich trinken werden. Regionaler kann man ja gar nicht einkaufen 
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11.04.12 Morelia
Mexiko ist voll von Straßenhunden und -katzen. Vielerorts hungern sie oder werden einfach kaltblütig umgebracht, wenn mal wieder zu viele ungewollte Haustiere herumlaufen... Um dem entgegen zu wirken, gibt es bereits an mehreren Orten kostenlos angebotene Sterilisierung. Aufgrund mangelnder Verantwortungsübernahme der Tierbesitzer ändert sich an der Situation jedoch wenig.
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10.04.12 Morelia
Unglaublich aber wahr! Vor genau einem Jahr sind wir aufgebrochen, um die weite Welt mit dem Fahrrad zu erkunden! Wir leben noch, wir genießen noch und wir lieben uns noch . Unser Abenteuer ist inzwischen Alltag aber weiterhin voll Spannung. Ein knappes Drittel unserer Reise voll unvergesslicher Momente liegt damit hinter uns - unvorstellbar, was noch vor uns liegt... Wir danken von ganzem Herzen den vielen Menschen, die uns unterstützt haben und uns trotz weiter Entfernung in Gedanken begleiten. Ironischerweise sind wir gerade jetzt so weit wie noch nie von unseren Rädern entfernt. 
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09.04. – 12.04.12 Tepic – Morelia – Tepic
Um Karinas liebe Freundin Kirsten und ihre Tochter Anicia zu treffen, sind wir 600 km von Tepic nach Morelia getrampt. David, den wir nach einem Tag gleich wieder verlassen mussten, um Kirsten überhaupt noch zu erwischen, bringt uns netterweise zu einer guten Stelle, um Autofahrer anzusprechen. Unser Glück lässt uns nicht im Stich - bereits nach wenigen Minuten nimmt man uns mit. Wir reisen jedoch typisch mexikanisch und steigen somit in einen Pick Up, in dem bereits 10 Personen sitzen; Karina im Auto, Jan gesellt sich zu netten Jungs auf die Ladefläche. Nach 6 Stunden in der prallen Sonne haben wir mehr als die Hälfte der Strecke zurückgelegt. Susana und Jorge, unsere Fahrer, wollen uns nicht irgendwo zurücklassen und laden uns kurzerhand zu sich nach Hause ein. Daaanke ihr immer wieder vorhandenen, unsichtbaren Glücksengel!
Am nächsten Tag bringt uns Gilberto während einer lustigen Fahrt direkt zu dem Platz, an dem wir Kisten treffen.
Nach schönen gemeinsamen Stunden und dem Luxus eines gemeinsamen Hotelaufenthaltes in der schönen Altstadt Morelias (natürlich mit einem kleinen Weltreise Discount ..), treten wir nach zwei Tagen wieder die „Heim-” Reise zu unseren Fahrrädern an. Nach 1,5 Tagen Rückfahrt steigen wir gesund in Tepic aus...
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07.04.12 Tepic
Wir besuchen heute David, mit dem Karina bei ihrem letzten Mexikoaufenthalt vor fast zehn Jahren in einem sozialen Projekte zusammen gearbeitet hat. Seine Partnerin Edith überlässt uns kurzerhand ihr Haus, damit wir uns wohl fühlen können.. Wow!
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Wir sind dabei, von Meereshöhe auf fast 1000 Meter nach Tepic zu radeln - dabei scheint die Sonne unerbittlich auf uns herab. Das Thermometer zeigt in der Sonne 47 Grad an! Als wir realisieren, dass es bei Tageslicht nicht mehr in die Millionenstadt zu schaffen ist, uns aber Karinas Freund David erwartet, halten wir für die letzten Kilometer ein Auto an. Bei Dunkelheit in einer Großstadt Fahrrad zu fahren ist in Mexiko keine sehr gute Idee (Alkohol am Steuer, etc...).
Gerardo, Silvia, Victoria und Orlando halten an, auch wenn sie eigentlich das gesamte Auto samt Ladefläche voller Bohnen haben. Mit ein wenig Rumgeschiebe ist es möglich uns mitsamt den Rädern aufs Auto zu verfrachten. In der Stadt angekommen “müssen“ sie kurz bei sich zu Hause vorbei. Es stellt sich heraus, dass sie nur zu sich gefahren sind, um uns zu Obst und Saft einzuladen. Damit wir nicht suchen müssen, fahren sie uns anschließend direkt zu David, der uns bereits erwartet .
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Heute ist nicht nur der heißeste Tag unserer bisherigen Reise - mit 35°C im Schatten und 47°C in der Sonne, sondern auch der Tag der Früchte . Fast ohne Unterbrechung fahren wir an Mangobäumen vorbei und an einem Straßenstand können wir gleich zwei für uns neue Früchte essen. Anona, eine etwa apfelgroße Frucht mit breiigem, süßen Inhalt und Yaka (bekannter als Jackfruit), die größte Frucht der Welt, welche nach Banane und Ananas schmeckt.
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06.04.12 Michuacán
Brandrodung ist ein großes Thema in Mexiko! Angewandt, um Arbeit zu sparen sehen wir bereits zum wiederholten Male aus Kontrolle geratene Feuer Strommasten und Felder verschlingen.
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05.04.12 Acaponeta
Eigentlich will Karina in einem Restaurant nur schnell nach W-LAN fragen, da sie dringend etwas zu erledigen hat. Wie es eben ihre Art ist, erklärt sie noch ein wenig über unser Vorhaben - und schon sind wir bei Carmen im Hof zum übernachten eingeladen Wir wollten zwar noch weiter fahren, können aber der lieben Gastfreundschaft nicht widerstehen und genießen es, auch mal am Nachmittag anzukommen. Hier schläft Jan übrigens das erste Mal in einer Hängematte.
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Wir nähern uns der Stadt Tequila und damit dem Ort, der weltweit die größte Menge des gleichnamigen Getränkes herstellt. Die dafür benötigten Agaven finden wir immer häufiger an unserem Weg.
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03.04.12 Zwischen Mazatlán und Tepic
Der Verkehr nimmt im Gegensatz zur Baja California stark zu. Die Straßen bleiben jedoch eng. Auch wenn die Mehrheit der Fahrer Rücksicht nimmt, gibt es immer wieder Situationen, in denen wir dankbar sind, „noch ein Mal davongekommen zu sein“.
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01.04.12 Mazatlán
Nein, das ist kein Aprilscherz Mitten in der Großstadt Mazatlán steht plötzlich die mexikanische Familie vor uns, die wir in Norwegen in der Nähe des Geiranger Fjordes auf einem Parkplatz kennen gelernt haben!! David, Alma und ihr Sohn David sind noch dazu aus der 1000km entfernten Millionenstadt Mexiko Stadt (D.F.) und nur für eine Woche hier. Wer glaubt da noch an Zufälle?! Wir verabreden uns mit der wunderbar sympathischen Familie für den nächsten Tag, um das Wiedersehen zu feiern und freuen uns schon jetzt, sie in D.F. für einige Tage zu besuchen.
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Juan, den wir in Ensenada kennen gelernt haben, hilft uns schon wieder, einen Schlafplatz zu finden! Mariel, die Schwester seines Jugendfreundes nimmt uns auf. Für Leben während des Aufenthaltes sorgen ihre wenige Monate alten Welpen, die kurz davor sind, stubenrein zu sein.
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